KLIMATHERAPIE
Vegetative Störungen sind häufige Begleiterscheinungen bei
chronischen Leiden und in typischer Weise auftretend:
Rasche Wetterwechsel, wie sie besonders im Mitteleuropäischen Raum
in den Übergangs-Jahreszeiten vorkommen, können schlecht
ausgeglichen werden. Es wechseln in der Zeit von November bis März
in Europa das Atlantische und das Zentraleuropäische Klima oft im
Tagesrhythmus. Das HOCHDRUCK-KLIMA des Toten Meeres ist absolut
konstant und führt zu einer Entlastung des vegetativen Nervensystems
und allgemeinem Wohlbefinden.
SAUERSTOFF wird in vielen Kliniken und Praxen bei älteren Menschen
angewandt. Der hohe Gehalt von Sauerstoff in der Luft am Toten Meer
ist eine gute zusätzliche Therapie.
Parkinson-Patienten werden allgemein für sehr ruhig gehalten, da
ihre Motorik ruhig ist, innerlich besteht aber oft große
Rastlosigkeit, hier bringen die BROMIDE eine Besserung, die sich
auch auf den Schlafrhythmus positiv auswirkt.
LICHT als weißes Sonnenlicht ist der Gegenspieler von Melatonin, dem
Schlafhormon. Ein wünschenswerter Anstieg des Melatonins in den
Abendstunden und damit ein normaler Tag-Nacht-Rhythmus ist aber nur
bei ausreichender Lichtexposition am Tage möglich, weshalb die
Lichtverhältnisse in den Wintermonaten in den niederen Breiten des
Toten Meeres als ideal anzusehen sind.
TEMPERATUR-Regulationsstörungen mit verstärkter Schweißbildung
(Hyperhidrose) stört die Betroffenen sehr. Hier fühlen sich die
Leidenden bei den konstanten Temperaturen und der niedrigen
Luftfeuchtigkeit viel wohler.
Am Seborrhoischen Ekzem leiden viele Parkinsonpatienten, hier kann
gerade die besondere Gegebenheit am Toten Meer hervorragende
Ergebnisse bringen, ist doch die Gegend für ihre heilsame Wirkung
bei schuppenden Haut-Krankheiten berühmt. Verstopfung ist eine sehr
häufige Klage vieler Patienten. Hier ist das
MAGNESIUM im Wasser eine natürliche Therapie.